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"Trogener Moore"

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Sachgebiet 51
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Fronhof 10, 86152 Augsburg

Kennzahl 700.56,
Schutzstellung 19.4.1999, Lkrs. Lindau, Gemeinde Markt Weiler-Simmerberg,
Fläche: 46 ha, in 2 Teilen
Naturraum 020 (Vorderer Bregenzer Wald)
Topographische Karte TK 50 Blatt 8524

Nur in den Randwäldern erschlossen, der vorherrschende Mooranteil ist unzugänglich.
Naturnah erhaltene Moore auf einer Verebnung des mergel- und moränenbedeckten Molassesockels, in ca. 860 m NN vergleichsweise hochgelegen. Einzugsgebiet des Rheingletschers. Das "Große Moos" bedecken beinahe geschlossene Bestände der Spirke (die aufgrund einer Störung im Wasserregime von Fichten unterwandert werden), der davon getrennte Teil "Geiwitzen-Moos" hingegen ist offener und zeigt eine vollständige Moorserie vom Flachmoor -diese teils noch streugenutzt- bis zum Hochmoor in charakteristischen Ausbildungen und einem kaum gestörten Gradienten. Ein vor Jahrzehnten aufgelassener Torfstich regeneriert im Hochmoorteil des Geiwitzen-Mooses sekundär.
Bedeutsam ist der enge Verbund von Moor und Wald in den Ausbildungen zum einen des Tannenmischwaldes in der bäuerlich bewirtschafteten Westallgäuer Plenterwaldform (in das Schutzgebiet am Rande einbezogen), und zum anderen des naturbelassenen Schluchtwaldes (Tobel), wie vor allem am Beispiel des ausgeprägten Eyenbachtobels ("Gerbertobel") an der Landesgrenze.

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