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Ausbau der Staatsstraße 2036 zwischen Heretsried und Holzhausen

27. September 2017

Regierung von Schwaben leitet Planfeststellungsverfahren ein

Die Regierung von Schwaben führt auf Antrag des Staatlichen Bauamtes Augsburg für den Ausbau der Staatsstraße 2036 zwischen Heretsried und Holzhausen ein Planfeststellungsverfahren durch.

Die vorgelegten Planunterlagen beinhalten die bestandsorientierte Erneuerung unter weitgehender Inanspruchnahme der bereits bestehenden Fahrbahntrasse. Die etwa 3 km lange Ausbaustrecke beginnt östlich von Heretsried an der Einmündung der Kreisstraße A 5 und endet westlich von Holzhausen.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses wird die Staatsstraße in diesem Abschnitt auf eine Fahrbahnbreite von 7 Metern zuzüglich 1,50 Meter breiten Banketten auf beiden Fahrbahnseiten ausgebaut. Modifizierungen, insbesondere Abflachungen in Kurvenbereichen, sollen künftig auch die Sichtverhältnisse wesentlich verbessern. Aus diesem Grund rückt die Plantrasse im westlichen Bereich vom Bestand etwas nach Süden ab.

Zum besseren Schutz querender Fußgänger und Radfahrer hat das Staatliche Bauamt an mehreren Stellen den Einbau von Mittelinseln bzw. die Errichtung einer Geh- und Radwegbrücke vorgesehen. Verknüpfungen mit dem untergeordneten Straßennetz werden an die neuen Gegebenheiten angepasst.

Zum Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft sieht die Planung Kompensationsmaßnahmen vor.

Für das Vorhaben einschließlich der Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Rettenbergen (Stadt Gersthofen), Gablingen (Gemeinde Gablingen), Lützelburg (Gemeinde Gablingen), Bonstetten (Gemeinde Bonstetten, Verwaltungsgemeinschaft Welden), Häder (Markt Dinkelscherben) und Biburg (Gemeinde Horgau) beansprucht.

Als ersten Verfahrensschritt hat die Regierung von Schwaben veranlasst, dass die Planunterlagen von Dienstag, den 10. Oktober 2017, bis einschließlich Donnerstag, den 9. November 2017, in der Stadt Gersthofen, bei der Verwaltungsgemeinschaft Welden sowie in den Gemeinden Gablingen, Dinkelscherben und Horgau zur allgemeinen Einsicht ausgeleg

Wo und wann die Planunterlagen eingesehen werden können, wird in den genannten Städten und Gemeinden noch ortsüblich bekannt gegeben. Ab dem 10. Oktober 2017 besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Planunterlagen auf der Internetseite der Regierung von Schwaben unter www.regierung.schwaben.bayern.de in der Rubrik „Planung und Bau“ einzusehen.

Nach Ablauf der Auslegungsfrist haben Betroffene bis einschließlich 23.11.2017 Zeit, schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen zu erheben. Rechtzeitig erhobene Einwendungen und Stellungnahmen werden in einem Erörterungstermin, der noch gesondert bekannt gegeben wird, behandelt.

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