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Sonder-Katastrophenschutzplan für das Kernkraftwerk Gundremmingen

Was hat es mit einem Sonder-Katastrophenschutzplan für das Kernkraftwerk Gundremmingen auf sich?

Die Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen treffen hierzu folgende Aussage:

"Deutsche Kernkraftwerke verfügen über Sicherheitseinrichtungen sowie vorgeplante Maßnahmen, die das Eintreten eines kerntechnischen Unfalls mit relevanten radiologischen Aus­wirkungen in der Umgebung praktisch ausschließen sollen. Zu einem solchen Ereignisablauf kann es nur dann kommen, wenn die vorhandenen, mehrfach gestaffelten Sicherheitsmaßnahmen nicht greifen sollten und die zusätzlichen Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Kernschäden und zur Eindämmung ihrer radiologischen Folgen nicht erfolgreich wären. Für diesen Fall werden Katastrophenschutzplanungen für die Umgebung von Kernkraftwerken erarbeitet."

Vorrangiges Ziel der Planungen ist, unmittelbare Folgen der Auswirkungen eines kerntechnischen Unfalls auf die Bevölkerung zu verhindern oder zu begrenzen. Unter unmittelbaren Folgen werden deterministische Effekte (das sind u.a. Strahlenschäden der Haut), insbesondere Frühschäden, und hohe Individualrisiken, deren Minderung Sofortmaßnahmen des Katastrophenschutzes erfordern, verstanden.

Als wichtigste anzuordnende Katastrophenschutzmaßnahmen seien "Aufenthalt in Gebäuden", "Ausgabe und Einnahme von Iodtabletten" und "Evakuierung" genannt, die entsprechend vorzuplanen sind. Des Weiteren müssen beispielsweise Verkehrseinschränkungen, Warnung vor dem Verzehr frisch geernteter Lebensmittel, Einrichtung von Notfallstationen u.v.a.m. vorbereitet sein.

Zur Umsetzung der oben genannten Rahmenempfehlungen wurden die Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Katastrophenschutzrichtlinien kerntechnische Anlagen - KSRKern erlassen. Die Katastrophenschutzbehörden sind aktuell dabei die bestehenden Katastrophenschutz-Sonderpläne auf Grundlage der KSRKern zu überarbeiten. Auch die Informationsbroschüre Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Ratgeber für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Gundremmingen (aktueller Stand 2008) wird nach Aktualisierung der Katastrophenschutz-Sonderpläne überarbeitet werden. Diese wurde gemäß Verpflichtung aus der Strahlenschutzverordnung vom Kernkraftwerksbetreiber mit Beteiligung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und der Regierung von Schwaben verfasst.

Weitere Informationen erhalten Sie in den vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr veröffentlichen Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben "Informationen zum Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen".

Wie sind die Zuständigkeiten in einem Katastrophenfall bei einer kerntechnischen Anlage?

Die Zuständigkeiten für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von denen für andere Ereignisse (siehe Welche Behörden sind für den Katastrophenschutz zuständig?).

Das bedeutet, dass zunächst jede Kreisverwaltungsbehörde für ihr Gebiet als Katastrophenschutzbehörde zuständig ist.

Bei dem in Schwaben ansässigen Kernkraftwerk Gundremmingen würde allerdings die Regierung von Schwaben die Leitung übernehmen, zumal die Grenze zweier Kreisverwaltungsbehörden (zwei zuständige Katastrophenschutzbehörden) durch die Zentralzone verläuft.

Bei der Planung und im Einsatzfall arbeiten daher die Regierung von Schwaben und die betroffenen Kreisverwaltungsbehörden eng zusammen, tauschen die erforderlichen Informationen aus und koordinieren Bekanntmachungen, Verhaltensempfehlungen und Schutzmaßnahmen.

Die Eignung der behördlichen Planungen im Rahmen des nuklearen Katastrophenschutzes ist durch regelmäßige Übungen zu belegen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus Übungen fließen wieder in die Planungen ein.

Woher erhält die Regierung von Schwaben radiologische Informationen?

Bei einem Ereignis in einer kerntechnischen Anlage kommt der radiologischen Fachberatung besondere Bedeutung zu. Diese wird vom Radiologiestab geleistet, der aus Mitarbeitern des Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und des Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von SchwabenBayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) gebildet wird.

Bei der Lagebeurteilung würden Messwerte eine entscheidende Rolle spielen. Neben Messungen und Probenahmen, die vom Betreiber und von Messtrupps der Feuerwehren durchzuführen wären, würde auch auf Messwerte aus den beiden automatischen Radioaktivitätsmessnetzen in Bayern, nämlich dem Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Immissionsmessnetz für Radioaktivität (IfR) und dem Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Kernreaktor-Fernüberwachungssystem (KFÜ), zurückgegriffen werden.

Auch Sie können Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben spezielle KFÜ-Immissionsmesswerte und Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben IfR-Messwerte verfolgen.

 

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