Sachgebiet 14.1 - Integration

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Das Sachgebiet 14.1 ist zuständig bei allgemeinen Fragen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Schwaben sowie der Förderung der Integration, Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen und Umsetzung der „Leitlinien der Integration“ der Bayerischen Staatsregierung.
Seit 2008 vergibt die Regierung von Schwaben den Schwäbischen Integrationspreis. Mit diesem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Bildung, Sport, Soziales und Gesundheit für ein interkulturelles Miteinander einsetzen.

Das Sachgebiet ist darüber hinaus Ansprechpartner für in der Flüchtlingsarbeit tätige Organisationen, ehrenamtliche Helferkreise, Verbände und Behörden, insbesondere für Flüchtlings- und Integrationsberaterinnen und -berater sowie für die Belange von Frauen in Asylunterkünften.

Ein weiterer Schwerpunkt im Sachgebiet 14.1 liegt im Betreuungsrecht: Neben allgemeinen Aufgaben im Betreuungsrecht hier vor allem für die Anerkennungsverfahren von Betreuungsvereinen nach § 1908 f des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und Art. 3 des Bayer. Ausführungsgesetzes zum Betreuungsgesetz (AGBtG), Prüfung der Tätigkeitsberichte der Betreuungsvereine sowie die Zusammenarbeit mit Betreuungsstellen, Bildung von Arbeitsgemeinschaften und Bearbeitung von Eingaben.


Integrationspreis der Regierung von Schwaben

Seit 2008 vergibt die Regierung von Schwaben jedes Jahr den Schwäbischen Integrationspreis. Ausgezeichnet werden vorbildhafte und nachhaltige Projekte, die insbesondere durch bürgerschaftlich-ehrenamtliches Engagement die Teilhabechancen und die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fördern. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wird durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration zur Verfügung gestellt.

Die aktuelle Ausschreibung des Integrationspreises finden Sie bei der Leistung zum Integrationspreis.


Vernetzung und Kooperationen - Zusammenarbeit vor Ort

Die Regierung von Schwaben pflegt den Austausch mit im Regierungsbezirk tätigen Organisationen der Integrations- und Flüchtlingsarbeit. Sie beteiligt sich an Netzwerktreffen, u.a. im Fachforum Migration Augsburg, am Runden Tisch Frauen und Flucht der Stadt Augsburg und am Runden Tisch MigraNet, und bringt sich als Kooperationspartnerin ein, z.B. im Rahmen  EU-geförderter Projekte aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.


Tagung der schwäbischen Integrationsbeauftragten und Integrationsbeiräte

Integrationsbeauftragte und Integrationsbeiräte leisten auf kommunaler Ebene wertvolle Arbeit, u. a. in der Förderung des interkulturellen Dialogs, der Entwicklung von Integrationsmaßnahmen sowie der Vermittlung bei Konflikten. Die Regierung von Schwaben organisiert regelmäßig Netzwerktreffen der schwäbischen Integrationsbeauftragten und -beiräte zum Austausch über aktuelle Herausforderungen.


Weitere Ansprechpartner der Integrationsarbeit in Schwaben

Seit 2016 fördert der Freistaat u.a. hauptamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen auf kommunaler Ebene. Sie unterstützen, informieren und schulen Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit.


Integration in der Berufsschule

An allen öffentlichen Berufsschulen sind Berufsintegrationsklassen eingerichtet. Schüler im Alter von 16 bis 21 Jahren mit mangelnden Deutschkenntnissen werden in den Lernbereichen Spracherwerb Deutsch, Bildungssystem und Berufswelt, Mathematik, Ethisches Handeln und Kommunikation und Sozialkunde in Vollzeit unterrichtet.
Ebenfalls findet eine Berufsorientierung und -vorbereitung in Form von Betriebspraktika statt. In zwei Jahren kann die Berechtigung des Mittelschulabschlusses erworben werden.
Die Regierung von Schwaben hat hierbei die Rolle der Schulaufsicht.
Ansprechpartner: Sachgebiet 42.1 - Berufliche Schulen für technische, gewerbliche, kaufmännische Berufe 
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Integration in der Schule

Für die Deutschförderung der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden ab dem Schuljahr 2018/2019 weiterentwickelte Formate, insbesondere die Deutschklassen sowie die Deutschförderung über „DeutschPLUS“ angeboten. Die Deutschklassen stellen eine Weiterentwicklung der Übergangsklassen dar, in „DeutschPLUS“ sind die bisherigen Deutschförderklassen und Deutschförderkurse zusammengefasst.
Deutschklassen eröffnen eine intensive Deutschförderung in allen Fächern mit der Möglichkeit der zeitweisen Differenzierung für nicht alphabetisierte Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bieten sie „Kulturelle Bildung und Werteerziehung“ an.
Ansprechpartner: Sachgebiet 40.1 - Grund- und Mittelschulen - Erzie-hung/Unterricht/Qualitätssicherung 

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