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Kommunalinvestitionsprogramm

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Bild: Abbildungen von Förderprojekten des Kommunalinvestitionsprogramms in Schwaben

Förderprojekte des Kommunalinvestitionsprogramms in Schwaben

Kommunalinvestitionsprogramm in Schwaben

Der Bund hat einen Kommunalinvestitionsförderungsfonds mit 3,5 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände in den Jahren 2015 bis 2018 eingerichtet. Der Bayerische Ministerrat hat beschlossen, die gesamten auf Bayern entfallenden Mittel für Maßnahmen der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude und Einrichtungen, des Barriereabbaus und des Städtebaus zu verwenden. Von den insgesamt zur Verfügung stehenden Fördermitteln entfallen rund 15,7 Millionen Euro auf den Regierungsbezirk Schwaben.

Der Antragsphase ging ein Bewerbungsverfahren voraus. Schwäbische Gemeinden und Gemeindeverbände konnten sich mit ihren Projekten direkt bei der Regierung von Schwaben um Aufnahme in das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) bewerben. Die Bewerbungsfrist endete am 15. Februar 2016. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgte durch einen Beirat, in dem Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und eine kommunale Behindertenbeauftragte vertreten waren. Am 10. Mai 2016 hat Herr Staatsminister Joachim Hermann die Projekte bekannt gegeben, die in das Programm aufgenommen wurden. Von insgesamt 112 Bewerbungen in Schwaben wurden 44 Projekte ausgewählt und sollen nun realisiert werden.

Mit dem Kommunalinvestitionsprogramm werden finanzschwache Gemeinden und Gemeindeverbände unterstützt, ihre kommunalen Gebäude und Einrichtungen energetisch zu sanieren oder bauliche Barrieren zu reduzieren. Daneben werden städtebauliche Maßnahmen zum Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum sowie zur Revitalisierung von innerörtlichen Leerständen gefördert.

Förderung der energetischen Sanierung kommunaler Infrastruktur

Der Freistaat Bayern fördert im Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) die energetische Sanierung von Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur, kommunalen Einrichtungen der Schulinfrastruktur, kommunalen Museen und kommunalen Einrichtungen der Weiterbildung, kommunalen sozialen Einrichtungen wie Mehrgenerationenhäusern, Bürger- und Jugendzentren sowie kommunalen Verwaltungsgebäuden. Gefördert werden energetische Sanierungsmaßnahmen am Bauwerk selbst und an der Haustechnik. Voraussetzung dabei ist, dass sich das zu modernisierende Gebäude oder der Gebäudeteil in einem energetisch nachteiligen Zustand befindet und regelmäßig beheizt wird.

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zuschuss in Höhe von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Voraussetzung der Förderung ist eine zum 10. Mai 2016 erfolgte Aufnahme in das Förderprogramm. Eine nachträgliche Bewerbung um Programmaufnahme ist nicht möglich.

Förderung von Maßnahmen zum Abbau baulicher Barrieren in kommunaler Infrastruktur

Der Freistaat Bayern fördert im Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) Maßnahmen zum Abbau von baulichen Barrieren in Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur, kommunalen Einrichtungen der Schulinfrastruktur, kommunalen Museen und kommunalen Einrichtungen der Weiterbildung, kommunalen sozialen Einrichtungen wie Mehrgenerationenhäusern, Bürger- und Jugendzentren sowie kommunalen Verwaltungsgebäuden. Gefördert wird der Abbau von Barrieren in Gebäuden sowie deren barrierefreier Zugang, beispielsweise durch Reduzierung von Stufen und Schwellen, die Vergrößerung von Durchgangsbreiten bei Türen und Fluren, den Einbau von Aufzugsanlagen oder die Anpassung von Sanitärräumen an die Anforderungen der Barrierefreiheit gemäß DIN 18040.

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zu-schuss in Höhe von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Voraussetzung der Förderung ist eine zum 10. Mai 2016 erfolgte Aufnahme in das Förderprogramm. Eine nachträgliche Bewerbung um Programmaufnahme ist nicht möglich.

Antragstellung und Beratung

Ansprechpartner für die Förderung der energetischen Sanierung sowie den Abbau baulicher Barrieren in kommunaler Infrastruktur ist das Sachgebiet Wohnungswesen an der Regierung von Schwaben. Wir beraten Sie bei allen technischen und förderrechtlichen Fragen, unterstützen Sie bei der Antragstellung und begleiten Sie beim Abruf der Fördermittel.

Ansprechpartner für die Förderung städtebaulicher Maßnahmen zum Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum sowie zur Revitalisierung von innerörtlichen Leerständen ist das Sachgebiet Städtebau an der Regierung von Schwaben.

Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm erhalten Sie auf den Seiten des
Mit dem folgenden Link verlassen die die Homepage
der Regierung von Schwaben Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.



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